Was kann man tun?

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Zum Glück sind Notfälle in der kieferorthopädischen Praxis sehr selten. Sollte jedoch trotzdem ein Problem auftreten, wollen wir Ihnen hier einige Hinweise und Tips geben:

Herausnehmbare Spangen können gelegentlich aufgrund neu durchbrechender Zähne oder empfindlichen, "wackeligen" Milchzähnen drücken. Hierbei bitten wir Sie, möglichst schnell einen Termin in der Praxis zu vereinbaren und das Gerät bis dahin so gut wie möglich zu tragen oder - sollte dies gar nicht möglich sein - es einfach bis zum kurzfristig vereinbarten Termin wegzulassen. Wir wollen hierbei jedoch daran erinneren, dass nach unserer Erfahrung, für jeden Tag, an dem das Gerät nicht getragen wird, sich die Behandlung um eine ganze Woche verlängert.

Sollte ein kieferorthopädisches Gerät mit aktivierten Schrauben nicht getragen worden sein, kann man versuchen, durch Zurückdrehen der Schrauben das Gerät wieder passend zu machen.

Bei festsitzenden Spangen kommt es gelegentlich vor, dass sich geklebte Brackets vom Zahn lösen. Wenn diese Brackets nicht stören, sollte nichts unternommen werden. Bereitet jedoch ein loses Bracket Probleme, so kann es entfernt werden. Hierzu empfehlen wir, mit einem Saitenschneider den Führungsbogen auf beiden Seiten des Brackets zu durchschneiden und so das Bracket zu entfernen. Ebenso kann bei picksenden Bogenenden oder gebrochenen Bögen verfahren werden.

Saitenschneider sind in jedem Baumarkt erhältlich und sollten besonders für Urlaubsreisen oder für lange Wochenenden vorher besorgt werden.

Bei größeren Problemen kann der zahnärztliche Notdienst oder Dr. Michael Ackermann unter seiner Privatnummer 08247 333380 bzw. über Mail  info@michaelackermann.de konsultiert werden.

In allen Fällen sollte jedoch möglichst schnell ein Termin zur Reparatur in der Praxis vereinbart werden, um eine kontinuierliche und zügige Behandlung zu gewährleisten.